Kampf gegen den illegalen Welpenhandel

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Der Wittenauer Bezirksverordnete und CDU-Ortsvorsitzende Björn Wohlert setzt sich gemeinsam mit dem Tierschützer Stefan Klippstein für die Bekämpfung des illegalen Welpenhandels in Reinickendorf ein. Dazu sollte der Senat ein bezirksübergreifendes Meldesystem, das die Veterinär- und Ordnungsämter mit den Polizeidienststellen vernetzt und die Welpenhändler in eine gemeinsame Datenbank einträgt und erfasst, geschaffen werden. Ein entsprechender Antrag wurde im Ausschuss für Ordnungsangelegenheiten der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf beschlossen.

Wenn die Händler im Wedding erwischt werden, verlegen sie den Verkauf regelmäßig um ein paar Hundert Meter nach Reinickendorf. Ohne ein bezirksübergreifendes Meldesystem kann eine wirksame Kontrolle in den einzelnen Bezirken und eine nachhaltige Bekämpfung des illegalen Welpenhandels in Berlin nicht erfolgen“, begründet der Bezirksverordnete Björn Wohlert den Lösungsansatz.

Björn Wohlert begrüßt zudem, dass der Reinickendorfer Ordnungsstadtrat Sebastian Maack den BVV-Antrag und seine schriftliche Anfrage sowie Gespräche mit Stefan Klippstein zum Anlass nimmt, künftig noch konsequenter gegen den illegalen Welpenhandel in Reinickendorf vorzugehen. So soll der Austausch mit anderen Bezirken in Stadträte-Sitzungen intensiviert sowie Handelsverbote und Bußgelder verhängt werden und gemeinsame Aktionen des Veterinäramtes, der Polizei und Testkäufern stattfinden.

Hintergrundinformationen:

Gerade in sozial schwächeren Gegenden floriert der Handel mit den meist in Osteuropa unter grausamen, tierschutzwidrigen Umständen in Hinterhöfen (sog. “Welpenfabriken”) gezüchteten und dann über die Berliner “Hundemafia” illegal eingeführten Welpen. In Reinickendorf betroffen sind vor allem die Ortsteile Wittenau, Märkisches Viertel und Reinickendorf an der Grenze zum Wedding. Wöchentlich werden in Berlin, meist über eBay Kleinanzeigen, um die 250 Tiere illegal verkauft. Unseriöse Händler sind zum Beispiel am niedrigen Preis zu erkennen, ein Rassehund würde beim seriösen Züchter zwischen 1200 und 1500 Euro kosten. Weitere Hinweise sind, wenn der Anbieter keine Fragen zur zukünftigen Haltung des Tieres und zur Eignung des Halters stellt und das Treffen zur Kaufabwicklung an einem öffentlichen Ort, zum Beispiel einem U-Bahnhof oder Parkplatz, stattfindet.

Weitere Informationen zu Indizien für den illegalen Welpenhandel und zur rechtlichen Situation finden Sie hier: https://www.bmel.de/DE/Tier/TierhandelTransport/_Texte/Illegaler-Welpenhandel.html

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1 Kommentar

  1. Leider wird es ,so lange es dieses “Geiz ist geil” gibt, diese arme Tiere leiden.
    Die Nachfrage nach billig, billig, Schnäppchen ,macht es diesen Verbrechern leicht Kunden zu finden .

    Liebe Leute, ihr könnte Alle helfen , diesen mafiösen Handel das Wasser abzugraben
    KAUFT KEINE BILLIGWELPEN !!!
    Geht in Tierheime und Pflegestellen, es gibt so viel arme Geschöpfe, die gerne ein schönes Zuhause suchen. Dies gilt auch für Katzen und andere Kleintiere.
    Auch hier in Heiligensee gibt es so eine Anlaufstelle.
    http://www.tieresuchenfreunde.de/
    Ich war dort schon selber und konnte sehen, wie liebevoll dort die Tiere versorgt werden und versucht wird, sie zu vermitteln.
    Wir Alle können helfen den illegalen Welpenhandel zu unterbinden

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