Reinickendorf beschließt “Wildtierverbot”

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Bereits im November letzten Jahres wurde das Bezirksamt mit dem Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung Berlin Reinickendorf aufgefordert, Zirkussen auf bezirkseigenen Flächen keine Gastspielgenehmigungen mehr zu erteilen, wenn diese Wildtiere mitführen. Dies wurde mehrheitlich – mit Gegenstimmen der CDU – beschlossen.

Außerdem wurde das Bezirksamt gebeten “auch bei möglichen privaten Grundstücksvermietern für den Tierschutz zu werben”, wie im durch die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen gestellten Antrag zu lesen ist.

Dies berichtete das Aktionsbündnis “Tiere gehören nicht zum Zirkus” auf Facebook.

7 Kommentare

  1. railmaster auf

    Sieh an! Wieder die CDU, die sich gegen sinnvolle Veränderungen stemmt. Wann lernen die Menschen endlich dazu?

  2. fredbrause auf

    Eigentlich egal ob eine Partei zustimmt oder nicht. Die Freiheit die ich mir nehme, selbstbestimmt solche Veranstaltungen zu meiden. Das Eine ist, dass man den Ausstellern die Existenz nimmt bei Verboten. Freiwilliger Verzicht lässt den Ausstellern die Wahl ihr Konzept zu ändern. Ans Volk appelieren ja, mit Verboten zu handtieren, nein Danke. Mit Fingern auf irgendwelche Parteien zu zeigen, sehr billig.

    • Ich sehe den Unterschied nicht so ganz. Auch bei einem Verbot können die Aussteller ihr Konzept ändern. Und diejenigen die das nicht können oder wollen: Warum sollte man Tierquälern nicht die Existenz nehmen solange sie darauf aufbaut?

      Die Frage nach den Gründen gegen den Beschluss kann man auch parteiunabhängig fragen. Ist das dann immer noch ”billig”? Mich würde es jedenfalls interessieren aus welchen Gründen Abgeordnete keinen Druck auf Tierquäler ausüben wollen. Egal in welcher Partei sie sind.

  3. Sehr gut, Daumen hoch auch von mir. Zirkusse mit Wildtieren sind Letzte.
    Kriegt diese BVV ja doch mal was auch für mich als Bürger hin. Hut ab.
    Überfällig ist auch eine Pferdekutschenverbot.